Episode 65 Kraftpotenzial männliche und weibliche Energie – bringe sie in Balance

Was bedeutet Männlich?

Männlich oder weiblich ist nicht eine Frage des Geschlechts – wir alle haben diese Energien in uns. Mehr oder weniger ausgeprägt. Doch was ist typisch männlich oder typisch weiblich? Das männliche ist die expansive Kraft. Das Ziele setzen. Das fokussierte Arbeiten und Ergebnisse kontrollieren. In der spirituellen Symbolik ist es der Farbe Gold zugeordnet, der Kraft der Sonne und dem Symbol eines Pfeils. Es sind die Qualitäten unserer linken Gehirnhälfte. Die Ratio und Analytik. Das strategische Vorgehen. Kraft und Macht.

Was bedeutet Weiblich?

Das weibliche steht für die Hinwendung nach Innen. Die empfangende und hingebungsvolle Haltung. Für ein tiefes Vertrauen, dass alles was ich zum Leben brauche, zu mir kommt. Es gibt Raum für Intuition, zum Loslassen und Entspannen. Zum Träumen und Genießen. Es ist eher der rechten Hirnhälfte zugeordnet. Spirituell gesehen ist die weibliche Farbe das Silber und ihr Symbol der Mond und der Kelch.

Auswirkungen und Ursachen der Dysbalance

Wir brauchen gleichermaßen beide Qualitäten. Wenn eines überbetont ist, egal ob das Weibliche oder Männliche, geraten wir in Dysbalance und Krankheiten können sich manifestieren.

Seit Jahrhunderten erleben wir gesellschaftlich eine Überbetonung des männlichen Prinzips und können das auch an den häufigen Krankheitsbildern ablesen. Wo wir permanent Zielen hinterherjagen, uns zu mehr Leistung anspornen, uns selbst kontrollieren und durch andere kontrolliert werden, geraten auch Herz und Hirn unter Druck. Herzinfarkt, Schlaganfall, Embolien sind Folgen, wenn die weibliche Qualitäten wie Entspannung und Loslassen nicht mehr für Ausgleich sorgen.

Es gibt verschiedene Ursachen für das Ungleichgewicht zwischen diesen beiden Kräften. Im Podcast beleuchte ich mit Dir vier Ebenen:

  1. Der Einfluss der Gesellschaft
  2. Vorbilder und Erziehung
  3. Kollektive Einflüsse
  4. Frühere Leben

Sehr häufig sehe ich bei meinen Klienten, dass ihre rechte (männlich) und linke (weiblich) Körperhälfte nicht in Balance sind, da sie Probleme haben, ihre Weiblichkeit oder Männlichkeit anzunehmen. Hierzu zwei Beispiele:

Ben hatte einen sehr harten Vater. Er war oft jähzornig und unberechenbar. Hat vor allem Wert auf Disziplin und Stärke gelegt. Auch im Umfeld des Vaters hat Ben viele solche Männer erlebt, Raum für Gefühle gab es kaum. Er hat sehr unter seiner Kindheit gelitten. Ein solcher Mann wie sein Vater will Ben auf keinen Fall sein und wenn diese ungerechte Verhalten Männlichkeit bedeutet, weiß er nicht, wie er seine eigene Männlichkeit annehmen soll.

Diane wurde in ihrer letzten Inkarnation mehrfach sexuell missbraucht. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass sie sich nie vor den Übergriffen der Männer schützen konnte. In diesem Leben kommt sie mit ihrer Weiblichkeit nicht zurecht. Sie lehnt es ab, zum „schwachen Geschlecht“ zu gehören und körperlich Männern meist unterlegen zu sein. Sie kann nur schwer vertrauen.

Männlich und Weiblich als Schöpfungsprinzipien

Trotz dieser Erfahrungen gibt es viele Methoden, die Ablehnung einer Seite in uns zu heilen und wieder zu einem gesunden Bild von Männlich/ Weiblich zu finden. Die Harmonisierung der Energien führt zu mehr Gesundheit und Vitalität und wirkt sich auch auf Dein spirituelles Erleben aus. Denn männlich und weiblich sind beides Schöpfungsprinzipien und Aspekte Gottes. Es kann nur etwas Neues entstehen – Leben geboren werden – wenn das Männliche und Weibliche zusammenwirken: Das Weibliche hält den Raum in dem das Männliche seinen Samen legt. Die empfangende Kraft nährt und fördert das in sie hinein gelegte und es kann Leben entstehen. So ist Beides absolut gleichberechtigt und gleich viel Wert.

Wenn Du Dich der Ur-Energie des Männlichen und Weiblichen öffnest, kann auch Deine eigene Männlich- und Weiblichkeit heilen und in eine neue Balance führen.

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Britta Trachsel
Diplom Psychologin und Seelen-Berufungscoach

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