Episode 37 Versöhne Dich mit Deiner Macht

Was löst dieses Wort in Dir aus? Macht? Macht es etwas in Dir eng? Kommt Beklemmung? Wut? Ein Lustgefühl?

Wir erleben gerade viele Eingriffe in unsere Privatrechte und es regt sich in vielen von uns Widerstand. Was macht es mit Dir, dass andere diese Macht über Dich ausüben können?

Aufgrund der Aktualität widme ich diesem Thema eine Doppelfolge in meinem Podcast. Beide Folgen werden den Schwerpunkt haben, sehr viel Transformationsenergie zur Verfügung zu stellen, um mit alten Verhaftungen aufzuräumen.

In der ersten Folge geht es darum, mit den negativen Erfahrungen rund um das Thema Macht aufzuräumen.

In der zweiten Folge holen wir Deine „verschenkte Macht“ zu Dir zurück. Du ermächtigst Dich sozusagen selbst.

Wir alle haben unsere Lerngeschichte zum Thema Macht, die über viele Inkarnationen zurück reicht.

 

Frühere Inkarnationen

Hast Du selbst einmal Macht missbraucht, wehrst Du Dich in diesem Leben vielleicht dagegen, Deine eigene Macht anzuerkennen. Vielleicht aber auch umgekehrt. Dir wurde selbst soviel Leid durch Mächtige hinzugefügt, dass Du in dieser Inkarnation nach sehr viel Macht und Einfluss strebst. Vielleicht hast Du selbst schon Deine Macht missbraucht und Du hast Scham und Schuldgefühle? Auch dieses Thema wird nicht ausgeklammert.

Kindheit

Deine negativen Erlebnisse mit dem Thema Macht können auch in Deiner Kindheit entstanden sein. Musstest Du Dir Sprüche anhören wie: „Du machst das, weil ich es so WILL?“ „Du gehorcht, weil ich es Dir sage.“ Ohne Erklärung und Logik. Vielleicht hast Du als Kind dagegen rebelliert? Oder Du hast Dich angepasst, klein gemacht?

Ahnenfeld

Wie Deine Eltern mit ihrer Macht umgehen, hängt auch von deren eigenen Kindheitserlebnissen und so weiter ab. Wir senden ebenso Energie in Dein Ahnenfeld, um Blockaden und Verhaftungen zum Thema Macht dort aufzulösen.

Lasse Dich ein auf die Transformationsenergie und löse die alten Blockaden auf.

Episode 35 Meditationsspecial: Manifestiere Deine Herzenswünsche

Wir sind immer noch mitten in den Raunächten und ich empfinde die Energie in diesem Jahr so transformativ wie nie zuvor. Ein steter Strom des Heilens, Loslassens und des Platz Schaffens für die neuen Möglichkeiten. Gerade, als ich diese Zeilen schreibe, ist der 02. Januar 2021, die Neujahrsenergie gestern hatte alle Schleusen und Pforten in das Neue auf – und zwar mit Nachdruck. Das Pulsieren war wie mit Händen zu greifen. Deshalb gibt es einen weiteren meditativen Podcast. Ich möchte Dich unterstützen, die vorhandenen Energien für Deine eigenen Transformationen optimal nutzen zu können.

Der Jahreswechsel ist die Zeit, in der man das Alte aufräumt und es ziehen lässt und dem Neuen Raum ein-räumt. Oft entstehen gute Vorsätze, die nach 2-3 Wochen der versuchten Umsetzung verpuffen. Aber um diese Ebene geht es in der Meditation nicht. Es geht um Raum für Deine wahren Herzens- und Seelenwünsche. Für Deine Berufung.

Was ist das, wonach Du Dich wirklich sehnst? Was möchtest Du erleben? Erfühlen? Was möchtest Du in die Welt bringen? Was immer es ist, in dieser Mediation kannst Du Dich mit der Energie Deines Herzensbedürfnisses verbinden.

Tauche tief ein und bringe Deine Wünsche in die Realität.

Episode 34 Meditationsspecial: Auflösung von Angst

Dieses Jahr hat uns viel abverlangt. Der Corona Lockdown, Existenzängste, vieles in Veränderung. Als ich meine spirituelle Führung gefragt habe, zu welchem Thema ich eine Jahresabschluss-Meditation machen soll, war deshalb die Antwort ganz klar: Schenke Deinen Hörern etwas zur Auflösung von Angst.

In mir war nur ein großes JA, nichts lieber, nichts lieber als das. Keine Minute später hatte ich mein Mikro gegriffen und das Strömen der Worte begann.

Was kannst Du in dieser Meditation erleben?

Atem

Wir aktivieren zunächst Dein Sicherheitsgefühl über Deinen Atem. Ist der Ausatem länger als die Einatmung aktiviert dies Deinen Parasympathikus. Es entsteht die Botschaft: Wenn der Atem ruhig und gelassen ist, dann droht keine Gefahr. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf Deine Atempausen legst, hat dies einen ähnlichen Effekt. Die kleine Pause nach dem Ausatmen, bevor der Impuls zum Einatmen kommt und umgekehrt.

Sicherer Ort

Zusammen entdecken und erschaffen wir Deinen sicheren Ort. Schritt für Schritt kreierst Du den Raum Deines Schutzes, Deiner Geborgenheit, einen Ort des Genährtwerdens.
Wir tauchen tief ein in diesen Ort. Du erkundest ihn und machst Du mit ihm vertraut. Sicher und geborgen kannst Du nun mehr und mehr Anspannung abströmen lassen. Du sinkst immer tiefer und tiefer ins Loslassen.

Affirmationen

Wir nutzen positive bekräftigende Sätze wie:
Ich bin sicher und geborgen und die Sicherheit kommt immer mehr in meinem Körper und in meinem Herzen an“ Diese Affirmation verstärken weiter den Effekt des sich sicher Fühlens.

Tiefe Reinigung

Mit Hilfe der Reinigungsenergie des Elementes Wasser verstärken wir den Transformationsprozess, indem immer mehr alte gespeicherte Angstenergie einfach nur abfließt. Jetzt können Muskeln, Knochen, Sehnen und Bänder… ihr Zellgedächtnis für alte Angst löschen. Lasse Dich vom warmen Wasser tragen. Das verstärkt das Loslassen noch weiter.

Sicherheit als personalisierte Energie

Die Energie von Sicherheit, Geborgenheit und Schutz rufen wir in den Transformationsraum hinzu, als seien sie eigenständige Personen. Sie arbeiten regenerierend, nährend, lösend für Dich. Wir wenden uns Deinem zweiten und ersten Chakra zu. Hier werden besonders intensiv die Ängste gespeichert und Angst blockiert das Urvertrauen im 1. Chakra.

Identifikation mit der Sicherheit in Dir

Ich habe Sicherheit.

Sicherheit ist in mir.

Ich bin Sicherheit.

Wenn Du selbst zur Sicherheit wirst, wovor könntest Du noch Angst haben?

Und dann ist nur noch Zeit zum Auftanken und Dich nähren lassen. Immer tiefer gleitet die Energie Richtung Entspannung. Vertiefung, Vertiefung, Vertiefung der Ruhe, dass Du ein rundum befreiendes, stärkendes, entspannendes Mediationserlebnis hast.

Episode 33 Mitten im Übergang. Die Magie der Zeit der Raunächte. Ulla Janascheck im Interview

Es ist eine besondere Zeit. Und sie kündigt sich schon seit Wochen energetisch an. Wie eine Zeit des Häutens. So viel Altes geht und neue frische Haut will zum Vorschein kommen. Jeder Mensch, den ich treffe und tiefer spreche, kann seine ganz eigene tiefe Transformationsgeschichte erzählen. Schön ist es, sich von altem Schmerz zu befreien und sooooo anstrengend zugleich.

Heute, am Erscheinungstag des Podcasts, gibt es wie eine Krönung all dieser Veränderungsenergien. Heute beginnen die Tage mit den längsten Nächten und wir können ein besonderes astrologisches Ereignis zelebrieren. Jupiter und Saturn treffen sich mit dem Auge gut sichtbar am Abendhimmel und markieren den Übergang in das Wassermann Zeichen.

Über die Wirkung dieses Phänomens, andere astrologische Besonderheiten und die ritualvolle, magische Zeit der Raunächte spreche ich mit Ulla Janascheck. Sie ist zu Gast in meinem Podcast und Expertin für Kräuter, Naturkreisläufe, alte Bräuche, Astrologie und Weiblichkeit. Sie ist Autorin von acht Büchern und bringt in ihren Workshops, den Irland-Reisen und Einzel-Begleitungen vor allem Frauen wieder in Kontakt mit den Zyklen der Natur und den Traumzeiten ihrer Seele.

Qualität der Zeit

Ulla nimmt uns mit auf eine Reise in die Qualität der Zeit und webt all das zusammen. Ihre Hauptbotschaft:

Die alten Strukturen brechen nun auf. Im Kleinen und Persönlichen, sowie im großen Gesellschaftlichen. Die Corona Krise mit all ihren Regulationen und Einschränkungen ist wie ein Aufbäumen dieser alten Energien. Doch die Zeichen stehen nun auf Befreiung. Das Alte trägt nicht mehr, das Neue ist noch nicht da. Ihr ist besonders wichtig, dass wir dieses Neue – was auch immer es ist – nur GEMEINSAM formen und gestalten können. Es darf sich aus uns heraus Formen und entwickeln. Sie erzählt auch sehr persönlich von ihrem momentanen: Ich weiß nicht. Und wie sie bewusst damit geht.

Alles ist im Übergang.

Wird verwirbelt, wie Ulla es nennt. Und dies ist von jeher die Energie der Raunächte und sie laden perfekt dazu ein, sich dieser Zeitqualität auch in seinen inneren Prozessen zu stellen. Die Raunächte sind die Zeit des „dazwischen“. Die erste Nacht ist vom 24. Auf den 25. Dezember und die Raunächte enden mit den heiligen drei Königen am 06. Januar. Jetzt sind die Schleier dünn zur unsichtbaren Welt der Ahnen und Geister, die beim „verwirbeln“ und sich überprüfen helfen.

Dich selbst zu leeren, frei zu sein von dem: „Ich mache es immer so.“ Dich selbst zu beobachten. Aha. So fühle ich mich also. Aha, so fühlt sich Nichtwissen an. Stelle Dich in diese Leere und beobachte nur, was sich aus Deiner eigenen tiefen Quelle dort hinein formt. Dein freier Beobachtergeist hilft Dir dabei.

Die Zeit des Loslassens ist dieses Jahr sogar so intensiv, dass Ulla auch das klassische Raunachtsritual, Wünsche für jeden Monat des Jahres zu ziehen, nicht stimmig findet. Auch hier macht sie sich frei.

Ich wünsche uns allen, dass wir uns tief einlassen können auf diese reinigende, leerende Kraft. Uns in der Leere selbst neu entdecken, dem geschliffen werden durch die Zeit vertrauen können und wir alle den Mut der Hingabe haben und die richtigen Menschen an unserer Seite, den Wandel zu gestalten.

Wenn Du mehr über Ulla Janascheck und ihr Angebot wissen möchtest:

Homepage: www.ulla-janascheck.de

Ihre aktuellsten Bücher, gerne direkt über Ulla bestellen:

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Ankündigung

Am 21.Dezember um 17 Uhr biete ich ein kleines Online Event an, mit dessen Hilfe wir gemeinsam in diese neue Energie der Zeit starten und uns reinigend darauf vorbereiten können. Dauer ca. 50 Minuten. Weitere Infos und Anmeldung hier: https://event.webinarjam.com/register/14/qy1o5cx

Episode 32 „Die Kraft der Hochsensitiven“ – Dr. Patrice Wyrsch über Neurosensitivität, Spiritualität und Innovationskraft

Heute habe ich einen besonderen Gast bei Higher Love. Dr. Patrice Wyrsch. Er veröffentlicht gerade sein erstes Buch mit dem Titel „Wahrnehmungsfähigkeit. Neurosensitivität. Die Kraft der Hochsensitiven“ und wagt darin den Spagat zwischen Wissenschaft zum Thema (Neuro-)-Sensitivität und Spiritualität. Ein mutiges und mutmachendes Unterfangen, in dem er auch sehr persönlich über seine eigene Spiritualität erzählt. Noch vor der offiziellen Veröffentlichung durfte ich dieses Buch lesen und es hat mich begeistert. Ein Sachbuch und trotzdem liest es sich „in einem durch“.

Wer ist mein „besonderer“ Gast?

Patrice ist Wirtschaftswissenschaftler und hat im Mai diesen Jahres seine Promotion zum Thema Neurosensitivität im Unternehmenskontext erfolgreich abgeschlossen. Bereits 2015 hat er sich in seiner Masterarbeit mit diesem Thema so erfolgreich beschäftigt, dass sie als beste Arbeit aller Wirtschaftswissenschaftler seines Jahrgangs prämiert wurde. Also über 5 Jahre Forschung an diesem Thema liegen hinter ihm und stecken gebündelt und leicht verständlich in seinem Buch.

Ich durfte ihn in der Zeit kennenlernen, als ich zusammen mit einer Kollegin und dann bald auch Freundin ein Netzwerk für hochsensible und hochbegabte Mitarbeiter bei meinem alten Arbeitgeber gründete. Schnell waren wir damals über 130 Mitglieder. Patrice suchte noch nach Unternehmen, die ihn in seinen Datenerhebungen für seine Forschungen unterstützen und wir kamen in Frage. Aus der Erhebung ist nichts geworden – aber daraus entstanden ist eine wunderschöne und bleibende spirituelle Verbindung, denn von Anfang an machten wir beide keinen Heel daraus, dass unsere Hochsensibilität weiter ging – tief in das Feld der Spiritualität.

Patrice lässt sich intuitiv von seinem geistigen Team führen und inspirieren. Für ihn ist diese Ebene nicht mehr wegzudenken. So floss auch dieses Buch nur so aus ihm heraus. In nur zwei Wochen war es herunter geschrieben.

Vantage-Sensitivität

Patrice hat den Begriff der Vantage-Sensitivität in den deutschsprachigen Raum gebracht. Es ist die Sonnenseite der hohen Wahrnehmungsfähigkeit, wie er es auch nennt. Die erhöhte Empathiefähigkeit, das erhöhte Bewusstsein und die vertiefte Informationsverarbeitung führen zu Höchstleistungen in den Bereichen Innovationsfähigkeit, Performance und Kooperationsfähigkeit. Vantage Sensitivität zeichnet sich dadurch aus, dass man nur noch selten in die Reizüberflutung gerät, quasi immun wird gegenüber negativen Umweltreizen und die Vorteile der hohen Wahrnehmungsfähigkeit voll nutzen kann.

Eine vielversprechende Begabung, mit der man auch die Herausforderungen des nächsten Jahrzehntes angehen kann. Der Klimawandel liegt Patrice besonders am Herzen. Den Turnaround zu schaffen mit Hilfe immaterieller Wertschöpfung aus der geistigen Welt. Seine Visionskraft ist stark. Das gepaart mit dem Wissen um zyklische Veränderungen als Wirtschaftswissenschaftler.

Musst Du noch mehr lesen, um jetzt reinzuschauen oder zu -hören? Oder eher reinzuspüren?

Wir laden Dich ein: Nimm wahr und sei!

Wer mehr über Patrice und sein Buch wissen möchte:

Zum Buch: www.neurosensitivitaet.com

Zu ihn und seinem Angebot: www.patricewyrsch.ch

Hier erfährst Du mehr über Deinen Sensitivitäts-Typ: Vielleicht bist Du ja bereits vantage-sensitiv? Mach den Test: www.sensitivitaetstyp.com.

Episode 31 Manipulation – falsche Spiegel der geistigen Welt – eigenständiger Teil 3 der Reihe Spiegel

Diese Podcast Folge ist sehr sehr persönlich geworden. Denn während ich mich mit dem Thema Spiegeln, falsche Spiegel und Manipulation in den letzten Podcast Folgen intensiv beschäftigt habe – ist genau das in meinem Leben geschehen. Das Spiegelgesetz lässt grüßen 😉: wie Innen so Außen, wie Außen so Innen.

Ich durfte in wunderschöne Spiegel blicken: ich habe die ganzen Wochen über sehr kostbares, liebevolles, nährendes Feedback erhalten.

Ich wurde getriggert. Das heißt jemand anderes hat mir ganz unbewusst meine Schmerzpunkte berührt, von denen ich nicht wusste, dass sie da sind und in mir brachen heftig alte Wunden auf. Ja, auch das ist spiegeln.

Ich wurde manipuliert. Konnte dies erkennen und auflösen.

Ich nehme euch mitten hinein in meinen Prozess, wie ich eine energetische Manipulation auflöse und erzähle euch dann meine Geschichte, wo ich zum ersten Mal gesehen habe, wie eine Manipulation energetisch aussieht und wie ich mich dagegen gewehrt und schließlich befreit habe.

Sehr sehr persönlich, aber eine authentische und berührte Folge – und ganz anders als geplant. Aber da ich immer weniger kontrollieren und immer mehr fließen möchte, gebe ich auch hier Kontrolle auf, lasse die Podcast Folge wie sie ist und vertraue darauf, dass sie euch und mir zum Besten dient.

Mehr möchte ich an dieser Stelle heute gar nicht schreiben, denn Worte können nicht transportieren, worum es in dieser Folge geht.

Episode 30 Erkannt werden – vom Glück und Unglück des Spiegelns – eigenständiger 2. Teil der Reihe

Wann wurdest Du zuletzt wirklich GESEHEN. Wirklich erkannt?

Es ist ein magisches Gefühl, voller Wärme und Zuneigung, wenn ein anderer uns versteht, uns das signalisiert, das Richtige fragt. Das Richtige sagt. Zum richtigen Zeitpunkt. Das Signal dahinter: „Ich sehe Dich so, wie Du wirklich bist.“

Ich darf das sehr häufig in meiner Arbeit erleben. Wenn ich einem anderen nur erzähle, wie ich seine Aura wahrnehme. Da habe ich noch nichts transformativ oder Heilimpulse gesetzt. Allein dieses „Ich werde gesehen“ tut bereits so sehr gut.

Deshalb suchen wir auch oft so sehr danach, uns zu spiegeln. Siehst Du mich? Wo stehe ich? Wer bin ich? Im Idealfall bekommen wir Anerkennung, Lob, Aufmerksamkeit. Ich kenne kaum einen Menschen, dem dies egal ist.

Aber nicht immer geht es natürlich so aus. Ungefragtes negatives Feedback, harsche Kritik, Worte, die signalisieren: „Du bist nicht richtig, wie Du bist“, können ebenso heftig verletzen wie das Gesehen und Anerkennt werden, Verstärker ist.

Blickst Du in die richtigen Spiegel?

Also Achtung, wenn Du nach Resonanz mit anderen suchst. Überprüfe: „Blicke ich überhaupt in die richtigen Spiegel?“ Ich war einmal ein Teil einer Clique mit drei Pärchen. Das ist schon gut 15 Jahre her. Ich habe mich oft gefragt, was mit mir falsch ist, wenn die beiden Frauen seltsam reagierten. Mir gegenüber sich sehr egoistisch gaben, obwohl das nicht ihrem Wesen erschien. Bis ich verstand, in ihren Augen war ich sehr privilegiert. Schlank, sportlich, schön, klug. Beruflich erfolgreich, mit gutem Einkommen, Marathon Läuferin. In ihren Reaktionen auf mich war also oft Neid im Spiel, den ich zunächst nicht durchschaute, weil sie mich gleichzeitig auch sehr gern hatten. Tatsächlich konnte ich schließlich doch etwas Gutes aus diesem gespiegelt werden lernen.

Der Spiegel ist zu klein

Spiegel, in die wir blicken, können auch zu klein sein. Ein Beispiel: Du bist der erste in Deiner Familie, der sich Selbständig macht und damit recht erfolgreich ist. Alle sind stolz und voll Lob für Dich. Bewundern Deinen Mut und was Du erschaffst. Aber machst Du es wirklich gut? Kannst Du etwas besser machen? Das erfährst Du nur, wenn Du mit anderen Selbständigen sprichst, die schon etwas länger auf dem Weg sind, als Du selbst. Hier kannst Du wertvolle Tipps bekommen und Dich eher austauschen.

Der Spiegel ist zu groß

Vergleichst Du Dich als junger Unternehmer jedoch mit den Größten und Führenden Deiner Branche, könntest Du Dich schnell entmutigen lassen. Wenn ich meine YouTube Videos z.B. mit den Videos von Psi Online vergleiche, die dafür ein professionelles Kamera-, Ton- und Schneideteam haben, hätte ich mir den falschen Spiegel ausgesucht. Ich kann mich daran orientieren und von den Besten lernen, aber es sagt nichts darüber aus, ob ich nicht richtig gut bin in dem, was ich gerade tue. Ich hätte nur die Berühmten Äpfel mit Birnen verglichen.

Es gibt keinen Spiegel

Auch hier möchte ich Dir ein persönliches Beispiel erzählen. Meine spirituelle Entwicklung ist rasant. Ich habe in kürzester Zeit Fähigkeiten entwickelt, die die meines gesamten spirituellen Umfeldes überstieg. Dabei war das für mich selbst alles so neu. Ich bin nicht schon seit Geburt hellsichtig und bin auch nicht mit hellsichtig/ energetisch mächtigen Menschen in irgendeiner Form aufgewachsen. Was sich da vor zwei Jahren in mir in rasanter Fahrt entwickelte, machte mich oft atemlos, staunend, hinterließ Fragen. Ist das „normal“, eine Karma Auflösung für die gesamte Erde zu können?

Als ich neulich bei meiner Osteopathin war, machte sie mir durch ihr Spiegeln ein riesiges Geschenk. Wenn jemand Energie in meinen Körper fließen lässt, spüre ich sofort, ob dieser Fluss optimal ist, oder ob es im Anderen Blockaden gibt, die den Strom behindern. In der Regel stellt sich dann ein Tanz der Energien ein, weil mein Energiesystem den anderen auch „behandelt“. Ich fragte also meine Osteopathin, ob ich die Hand auf ihre Stirn legen dürfte, weil ich zig Engstellen wahrnahm. Sie bejahte dies mit den etwas kryptischen Worten: „Ich lege meinen Kopf vertrauensvoll in eure Hände.“

Im Anschluss an meine Behandlung sagte sie, dass sie niemanden mehr an ihren Kopf lässt, nicht einmal die großen Lehrer, bei denen sie in Ausbildung war. Alle würden sie eng machen, niemand hätte genügend energetischen Raum, um sie an dieser kritischen energetischen Stelle nicht einzuengen und auch sie könnte meinen Kopf nicht behandeln. Ich war zu Tränen gerührt und voller Dankbarkeit. Sie hat mir durch diesen schlichten Satz gesagt: Britta ich sehe und spüre Deine Größe. Sie hat mir einen wertvollen Spiegel geschenkt.

Spiegelgesetz: Wie innen so außen

Es gibt sogar ein hermetisches Prinzip, das Spiegelgesetz genannt wird. Kurz zusammengefasst bedeutet es: Alles was Du im Außen erlebst, hat auch etwas mit Dir im Inneren zu tun. Und alles was im Inneren ist, hat auch etwas mit dem zu tun, was im Außen ist.

Wenn Dich ein Verhalten von anderen total auf die Palme bringt und Dir regelmäßig die Hutschnur platzt, überprüfe was es mit Dir selbst zu tun hat. Mich hat es früher manchmal aufgeregt, wenn meine Arbeitskollegen häufig krank waren, häufiger früher Heim gingen wegen Kopfschmerzen und ich saß da abends um 19 Uhr noch mit hochgekrempelten Ärmeln…

Warum war ich wütend? Weil sie Selbstfürsorge lebten und auf sich aufpassten, wo ich mich noch immer ausbeutete. Das war so Ende meiner Zwanziger…

Ebenso verrät Dir die Reaktion der anderen etwas über Dich selbst: Anfang letzten Jahres ist eine kurze, aber sehr tiefe und mir wichtige Freundschaft in die Brüche gegangen. Plötzlich lehnte mich die Freundin total ab, attackierte mich regelrecht, neidete mir alles. Ich erzählte dies einem Bekannten, der mich nur fragte: Britta, was in Dir selbst lehnst Du denn noch so sehr ab? Ich steckte selbst so tief drin, dass ich in diesem Moment sehr dankbar war, dass er mir diesen Spiegel anbot. Auch ein spiritueller Coach braucht manchmal einen spirituellen Coach 😉. Mittlerweile achte ich viel häufiger auf das Wechselspiel von Innen und Außen.

Das Ende des Spiegelns

Es gibt Bewusstseinszustände, die man als erleuchtet bezeichnen kann. Du bist völlig verbunden mit Deinem Sein. Du fühlst Deine Verbindung zum All Eins und bist ganz Seele, ganz Deine Essenz, eben 100%iges Sein. Hier brauchst du keine Spiegel mehr. Du erkennst Dich. Du weißt einfach, wer Du bist. Wenn Du in diesem Zustand einen anderen Menschen siehst, kannst Du auch ihn ganz sehen. Wunderschön, das Erleben zu können.

Bewusste Manipulation durch Menschen

Zum Abschluss möchte ich noch kurz ein Phänomen anreißen, das sogenannte Gaslighting. Hierbei handelt es sich um ein bewusstes falsches Spiegeln, um einen Menschen systematisch klein zu machen und zu brechen. Mit Sätzen wie: „Du machst aber auch nie etwas richtig!“ „Ohne mich wärst Du doch gar nicht lebensfähig!“ Wird einem anderen absichtsvoll und systematisch seine Kompetenz, Autonomie, Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit abgesprochen, so lange bis er es glaubt. Wenn ihr dies in eurem Umfeld erlebt – bitte sprecht betroffene Menschen an, organisiert Hilfe. Das ist Terror unter Menschen.

Wie geht es weiter?

In der letzten Podcast Folge dieser Reihe steigen wir tief in die spirituelle Welt ein. Auch hier gibt es absichtsvolle Manipulation durch Wesenheiten, die uns nicht wohlgesonnen sind. Ich erzähle euch, wie ich nach und nach mich diesem Thema konfrontiert wurde und warum ich mich mittlerweile als Expertin auf diesem Gebiet verstehe.

Episode 29 Warum wir uns in anderen spiegeln müssen, um zu wissen, wer wir sind – Spiegel Teil 1

Die nächsten drei Podcast Folgen beschäftigen sich mit dem Thema Der Mensch als Spiegel aus verschiedenen Perspektiven. Die erste Folge beleuchtet die psychologischen und entwicklungspsychologischen Aspekte. Die Folge nächste Woche nimmt dann die Gefahren des Spiegelns in den Focus. Die dritte Folge beschäftigt sich mit energetischen Manipulationen, die durch das Spiegeln möglich werden. (Als ich den Podcast aufnahm, hatte ich nur zwei Episoden geplant, aber mit wurde klar, dass ich für dieses große Thema drei Folgen Zeit brauche 😉)

Bin ich richtig?

Wir Menschen brauchen einander. Ohne dass es uns klar ist, handeln wir oft noch wie „Herdentiere“. Der Halt einer Gruppe gibt Schutz und Wärme. Er bewahrt uns vor Isolation und Einsamkeit. Deshalb vergleichen wir uns auch so häufig mit anderen und stellen uns mehr oder weniger bewusst die Frage: „Passe ich dazu?“ Wir suchen auch eine Antwort auf die Frage: „Bin ich richtig?“ Wir spiegeln uns sozusagen in den anderen auf der Suche nach einem Bezugsrahmen, um unsere Position in unserem Umfeld zu bestimmen.

Spiegeln und die kindliche Entwicklung

Schon für die gesunde Entwicklung eines Säuglings ist es essenziell, wenn seine engsten Bezugspersonen es spiegeln. Man mag zwar darüber Schmunzeln, wenn die Erwachsenen mit Baby Sprache brebeln und die Schnütchen ihres Kindes nachmachen. Für das Baby ist es wichtig. Es weiß noch nicht, dass es ein eigenständiger Mensch, ein von der Mutter getrennter Organismus ist. Es muss für die Entwicklung von Urvertrauen erleben, dass man sich recht unmittelbar um seine Belange kümmert und seine Mimik spiegelt. Dieses Spiegeln des Kindes geschieht übrigens unmittelbar und intuitiv – wir denken darüber nicht nach – und es wird ermöglicht durch die Spiegelneurone, die hinter unserer Stirn sitzen.

Eine Mutter spiegelt ihr Kind

Bild: Canva

Spiegelneurone

Sie wurden erstmals 1995 durch Zufall entdeckt. Man wollte herausfinden, welche Gehirnareale bei Menschenaffen aktiv sind, wenn diese gewisse Handlungen ausüben. Als einer der verkabelten Affen eine Nuss knackte und ein anderer dabei zuschaute, stellte man erstaunt fest, dass bei dem Affen, der lediglich zuschaute, die gleichen Hirnareale aktiv waren, wie bei dem Affen, der selbst die Nuss knackte. Die Spiegelneurone waren entdeckt und damit auch ein wesentlicher Schlüssel, wie Lernen am Modell oder durch Nachahmung funktioniert.

Die Spiegelneurone sind der Schlüssel für Empathie & Mitgefühl. Wer kennt das nicht, das Gegenüber gähnt und man kann gar nicht anders, als auch zu gähnen. Auf der Straße lächelt Dich ein Passant an und Du lächelst unmittelbar zurück. Das ist das „normale“ Verhalten. Allerdings kann man willentlich das Zurücklächeln auch unterdrücken. Nicht zu Spiegeln machen sich z.B. psychopathische Menschen, die ja bekanntlich wenig bis kein Mitgefühl mit anderen Menschen haben. Sie sind aber durchaus dazu im Stande, wenn man sie auffordert, bewusst zu spiegeln, und dann werden auch die Spiegelneurone aktiviert, die vorher kaum „ansprangen“. Durch die Nachahmung der Emotion eines anderen Menschen fühlen wir, was er in diesem Moment fühlt. Wir sind dann in der Lage, Trost zu spenden und adäquat zu reagieren. Wenn euer kleines Kind euch also zum ersten Mal tröstet, wenn ihr traurig seid, dann wisst ihr, seine Spiegelneurone beginnen sich zu entwickeln.

Gegenseitiges Spiegeln im Gespräch

In einem vertrauensvollen und harmonischen Gespräch spiegeln sich die Gesprächspartner in einem stetigen Wechselspiel. Der eine schlägt das Bein über, der andere tut es ihm nach. Einer lehnt sich zurück, der andere folgt kurz darauf. In Kommunikations- und Verkaufstrainings wird das Spiegeln oft bewusst als Mittel für Vertrauensaufbau trainiert. Man beobachtet dann sehr bewusst seinen Gesprächspartner und spiegelt dann willentlich und absichtsvoll. Hierbei nähern wir uns bereits der Grenze zur Manipulation eines anderen Menschen, wenn ich diesen Effekt einsetze, um jemanden dazu zu bringen, das zu tun, was ich von ihm möchte.

Ausblick

Wenn das Spiegeln also so essenziell für die Entwicklung eines Kindes ist. Wenn es das Zusammenleben in der Gesellschaft ist regelt, dann liegt es auf der Hand, dass dabei auch einiges schief gehen kann. Das Verlangen eines Menschen, sich in anderen zu spiegeln, macht ihn auch sehr verletzlich. Mit der Manipulation durch andere Menschen und durch uns feindlich gesinnte Energie-Wesen beschäftigen sich die nächsten beiden Podcast Folgen.

Episode 28 Was ist heute nur mit mir los? Ein Podcast Folge über unerklärliche Stimmungsschwankungen

Was ist heute nur los mir? Stellst Du Dir manchmal diese Frage? Gestern lief alles noch am Schnürchen und heute nur Katzenjammer.

Mich hat eine Klientin gefragt, woran das denn eigentlich liegen könnte und ich habe spontan zum Podcast Mikro gegriffen.

Natürlich gibt es für solche spontanen Stimmungsschwankungen wahrscheinlich so viele Gründe, wie es Menschen gibt.

Ich habe trotzdem gewagt, von einer höheren Perspektive aus, Antworten auf diese Frage zu finden. Folgende habe ich entdeckt. Oder sie mich? 😉

  1. Kosmisch/ astrologische Einflüsse. Die Zeitqualität, der wir alle unterliegen.
  2. Jahreszeitliche Zyklen und Schwankungen
  3. Kollektive Energien
  4. Prozesse innerhalb einer Seelenfamilie
  5. Dein eigener Seelenzyklus
  6. Deine eigenen „Baustellen“

 

  1. Kosmisch/ astrologische Einflüsse. Die Zeitqualität, der wir alle unterliegen.

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung von Astrologie und überlasse dieses Feld lieber den Experten. Aber ich spüre bei mir und meinen Klient*innen die Auswirkungen.

So haben mir in den letzten Wochen viele Menschen berichtet, dass sie intensiv träumen, viel Altes noch einmal hochkommt und ihnen Dinge einfallen, an die sie ewig nicht gedacht haben. Und auch mir ging es so. Vielleicht hast Du es ähnlich empfunden?

Wie Luft-Blasen vom Grund eines Sees steigen alte Erinnerungen und schmerzhafte Begebenheiten aus unserem Unbewussten auf. Man kann sie sich, eingekapselt in diese Blasen, in Ruhe noch einmal anschauen. Wenn man die Blasen nur betrachtet und Versöhnung hineinfließen lässt, dann können sie bis zur Wasser Oberfläche steigen und zerplatzen. Es ist wie ein tiefer Seelenputz in uns.

Die Verarbeitung alter Traumata geschieht auch häufig nachts, da dann der Zugang von Seele und Unterbewusstsein nicht durch das Bewusste blockiert wird. So sind wir morgens oft erschöpft, weil wir nachts Höchstleistung betrieben haben, ohne uns darüber im Klaren zu sein.

Um dem alten Schmerz gegenüber eine neue Perspektive einnehmen zu können, sind folgende Fragen hilfreich:

  • Auch wenn es schmerzhaft war, warum war die Erfahrung trotzdem wichtig?
  • Was habe ich daraus gelernt?
  • Was würde ich jetzt nicht können, wenn ich es nicht erlebt hätte?
  • Was ist dank dieser Erfahrung jetzt besser in meinem Leben?

Dieses Aufräumen in der Tiefe unserer Selbst erhöht oft erst einmal das Durcheinander.

Stell Dir vor, Du räumst Deinen alten Aktenschrank aus, ein Familien-Erbstück, und findest neben all Deinen uralten Ordnern auch noch verborgene Geheimfächer – mit Altlasten von Oma, Opa und Deinen Eltern. Erst einmal muss alles raus aus dem Schrank, Du musst alles sichten, entscheiden was Du behältst, was nicht. Du sitzt inmitten dieses Chaos und hast Mühe, den Überblick zu behalten. Aber nach und nach wühlst Du Dich da durch. Und es lohnt sich. Stolz öffnest Du die Schranktüren und bewunderst das Ergebnis. Schöne neue Ordner leuchten Dich fröhlich an. Du hast endlich wieder Überblick über Deine Unterlagen. Du weißt, dass keine böse Überraschung in irgendeiner Ecke schlummert. Was ein tolles Gefühl.

Oft ist unsere Seele in solche Prozesse verwickelt. Dies können Tage sein, an denen Du scheinbar kraftlos bist und Du Dich zu nichts aufraffen kannst. Tatsächlich bist Du aber hoch produktiv mit dem Aufräume Deines Inneren beschäftigt!

 

  1. Jahreszeitliche Zyklen und Schwankungen

Die Kraft und Energie in uns ist nicht konstant. Alles hat seine Zeit. Die Jahreszeiten machen es uns vor. Es gibt Zeiten des Säens, des Wachstums, der Ernte, des Rückzugs und der Regeneration. Gerade sind wir mitten in der Jahreszeit des Rückzugs. Aktive, hoch kreative Tage und die Kraft, neue Projekte zu starten, wird weniger. Es ist Zeit, die Ernte zu sortieren und zu betreuen, die Felder bleiben über den Winter erst einmal leer und können sich regenerieren.

Auch wir Menschen unterliegen diesen Zyklen. Dabei sind wir nicht nur angekoppelt an die jahreszeitlichen Verläufe, sondern es gibt auch diese Mikro-Zyklen in uns selbst. Nach jedem Projekt, nach jeder Transformation heißt es erst einmal: die Ergebnisse sichten, Resümee ziehen, ausruhen, erneut Kräfte sammeln.

 

  1. Kollektive Energien

Wie es Dir persönlich geht, kann mehr mit dem Großen und Ganzen zusammenhängen, als Dir klar ist. Wenn viele Menschen Ähnliches fühlen, bilden sich so genannte kollektive Felder. Wir alle stecken z.B. gerade in den kollektiven Energien, die durch den Corona-Lockdown verursacht werden. Diese verstärkte Isolation weckt in vielen Einsamkeitsgefühle. Das Feld der Einsamkeit können dann auch sensible Menschen spüren, die vielleicht das Problem selbst gar nicht haben, weil sie z.B. Teil einer großen Familie sind.

Wie Du Dich von kollektiven Feldern trennst, kannst Du übrigens in der Podcast Folge 13 hören und wie Du Dich energetisch schützt, findest Du in Folge 19.

 

  1. Prozesse innerhalb einer Seelenfamilie

Wir sind intensiv mit den Menschen aus unserem Feld und unserer Seelenfamilie verbunden, aber dieser Zusammenhang ist nur sehr wenigen Menschen bewusst. Mittlerweile spüre ich dies sehr deutlich. Die Nierenschmerzen neulich nachts gehörten z.B. eigentlich zu einer Freundin. Wir können also Symptome und Themen von Menschen tragen, mit denen wir eine Verbindung haben. Dazu gehören ebenso unsere Ahnen, wie Freunde oder Geschäftspartner und Klienten. Nach unserer Inkarnation gehen wir wieder in unseren rein seelischen Zustand über und verbinden uns erneut mit unserer Seelenfamilie. Das ist ein Zusammenschluss von Seelen, die immer wieder miteinander in unterschiedlichen Rollen inkarnieren.

Wenn ihr vor einem Problem steht, fragt euch Folgendes:

  • Wer aus meinem Umfeld hat auch dieses Problem?
  • Wer hat dieses Problem noch nicht gelöst?
  • Was hat das, was ich erlebe, mit den Menschen aus meinem Umfeld zu tun?
  • Standen meine Vorfahren vor ähnlichen Herausforderungen?

Diese Herangehensweise wirkt auf Dich vielleicht erst einmal fremd. Ich habe damit in meiner Praxis jedoch gute Erfahrungen gemacht, endlich Lösungen für hartnäckige und zähe Probleme zu finden.

Wenn Du mit diesen Fragen arbeitest, stelle sie in Deine Seele oder Dein Unbewusstes hinein. Denn nicht unbedingt sind die Antworten deinem Verstand zugänglich. Ähnlich wie die Erinnerungsblasen können die Antworten dann aus dem Unbewussten heraus aufsteigen.

 

  1. Dein eigener Seelenzyklus

Deine Seele hat ihre eigenen Pläne und ihr ist manchmal ziemlich schnurz, ob sie Dir damit eine Projektplanung über den Haufen wirft. Am besten kann ich Dir das anhand eines eigenen Beispiels erklären.

Ich war einige Monate bezahlt freigestellt in der Phase zwischen Festanstellung und meiner Gründung. Vertraglich durfte ich mich in dieser Zeit noch nicht selbständig machen. Geniale Voraussetzung, bezahlt alles in Ruhe für die Gründung vorbereiten – so dachte ich zumindest. Was ich mir da alles vorgenommen hatte. Podcast, Online Kurse, Homepage etc. – Ihr könnt euch schon denken, dass es anders kam. Was ist tatsächlich passiert?

Meine Seele hatte andere Pläne. Sie hat die freie Zeit genutzt, um mich noch heiler und klarer zu machen. Ich durchlief zig Zyklen des inneren Aufräumens und vor allem des spirituellen Wachstums. Man könnte sagen, dass ich höchst produktiv an meiner Erleuchtung gearbeitet habe 😉. Meine Ratio fand das gar nicht witzig. Ich habe immer wieder dagegen angekämpft. Aber ich will doch das schaffen, ich will doch jenes erreichen. Bis es mich schließlich gesundheitlich gerissen hat und ich gezwungen wurde, endlich still zu halten. Das war eine harte aber nachhaltige Lektion und heute mache ich es anders.

So gibt es Deinen eigenen Zyklus. Deine eigene Seelen-Zeitplanung. Dieser ist Persönlichkeitsentwicklung 10 Mal wichtig als das Schreiben von Instagram Postings oder das Basteln an der Homepage. Wenn in Dir die Zeit nicht reif ist, dann ist sie es nicht. Punkt.

Noch ein positives Beispiel, wie einfach es gehen kann, wenn man seiner inneren Reife und den inneren Zyklen folgt: Für meine erste Online-Seminar-Reihe habe ich nur fünf Tage der Vorbereitung gebraucht. In dieser Zeit habe ich mir eine Webinar-Software angeschafft und ein Newsletter-System, beides miteinander verbunden, mir einen Instagram Account erstellt und die ersten Werbepostings geschrieben etc. Das Seminar startete dann mit über 20 Teilnehmern, trotz des kurzen Vorlaufs. Die Zeit war reif, die Inspiration war da und dann lief es wie von allein. Das war übrigens eine Online-Seminar-Reihe zum Thema Corona. Leider wieder sehr aktuell. Ihr findet diese fünf Videos in meinem YouTube Kanal unter der Überschrift „Aus der Angst in die Gelassenheit“.

 

  1. Deine eigenen „Baustellen“

Was sind gerade Deine ganz persönlichen Themen, die in Dir ans Licht kommen und heilen wollen? Musst Du eine Trennung verarbeiten und der Anblick eins glücklichen Paars verhagelt Dir urplötzlich die Laune? Früher wurde ich z.B. sehr traurig, wenn ich Mütter mit ihren erwachsenen Töchtern gesehen habe. Etwas, was ich selbst nicht erleben durfte. Dies konnte meinen Tag für ein paar Stunden schwer machen.

Eine Meldung in den Nachrichten kann einen Deiner Trigger Knöpfe drücken. Bei mir sind dies z.B. Berichte über Tierleid. Plötzlich verhagelt es mir die gute Laune und ich werde traurig.

Die gute Nachricht. Je mehr ich heil werde und an meiner Transformation arbeite, je seltener werden diese Ereignisse ich habe einfach schon sehr viele Trigger geheilt und aufgelöst. Das kannst Du auch.

 

Wie kannst Du in all dem gut mit Dir umgehen?

Gehe mit Deinen Zyklen, denn nichts geschieht ohne Grund. Es hört sich vielleicht trivial an, aber jeder hat mal einen schlechten Tag. Nutze den Flow, wenn es leicht geht und ruhe Dich aus oder mache leichte Tätigkeiten, wenn Du für die gleiche Tätigkeit zehn Mal so lange brauchen würdest.

Wie soll ein gutes Ergebnis entstehen, wenn Du Dich selbst antreibst, Dir Druck machst, Dich vor den Karren spannst?

Wenn Dir alte Gefühle hochkommen, kannst Du Dir eine tröstliche Erfahrung schenken. Koch Dir z.B. selbst Dein Lieblingsessen aus Deiner Kindheit. Bevor ich diese Podcast Folge aufgenommen habe, gab es Spaghetti mit Tomatensauce, eines meiner absoluten Lieblingsessen als Kind. Danach war die Welt schon eine Portion bunter.

Vielleicht hast Du noch andere Dinge, die Dir als Kind schon richtig gutgetan haben und die Du jetzt wiederholen kannst. Eine Runde Basketball spielen und es dann noch mal probieren mit den To Dos?

Einen Freund anrufen? Was ist Dein Wohlfühl Booster? Wie kannst Du Dir JETZT ganz konkret und praktisch Gutes tun? Mir geht es z.B. oft besser, wenn ich singe oder mit meinem Patenkater spiele. Kleinigkeiten, die gut in einen Tag passen, auch wenn er voll ist.

Spielen mit dem Patenkater Max

Manchmal verändert sich dadurch ein Tag auch wieder – mittendrin – einfach so. Eine lieber Mensch ruft Dich an, Du hattest ein tolles Kunden-Erlebnis, Du siehst einen Regenbogen. Denn was in die eine Richtung funktioniert, geht auch in die andere.

Eben noch mies drauf und plötzlich bist Du glücklich aus heiterem Himmel. Du hast einen Energieschub, Du lachst wieder, Du fühlst Dich wohl. Bei mir war es so, am letzten Mittwoch, als ich diesen Podcast aufnahm….

Britta Trachsel
Diplom Psychologin und Seelen-Berufungscoach

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