Episode 18 Erdung – Erste Hilfe für Körper und Seele

Was ist Erdung?

Erdung ist die Akzeptanz, dass wir in dieser Inkarnation auf der Erde Zuhause sind. Sich zu erden bedeutet, sich auf diese Heimat und seinen Körper einzulassen. Denn Du bist sinnbildlich gesprochen „von dieser Welt“, da Du aus den gleichen Elementen gemacht bist. Ohne diese Akzeptanz fällt es schwer, wirklich glücklich zu sein im Leben. Erdungsübungen helfen Dir, wieder zurück in Deinen Körper zu kommen, wenn Dich Emotionen, das Leid der Welt oder zu viel „Kopfarbeit“ herausgerissen haben.

Für wen ist Erdung wichtig?

Zu wenig geerdet zu sein ist eine Volkskrankheit. Als die Menschen noch überwiegend handwerkliche Berufe hatten, waren wir noch anders mit der Materie verbunden. Unsere Vorfahren haben Holz verarbeitet, Teig geknetet, Nahrung auf den Feldern angebaut. Das hat sie automatisch mit der Erde und dem Hier und Jetzt verbunden.

Also, wer sollte nun besonders auf eine gute Erdung achten?

  1. Wenn Du viel nachdenkst oder grübelst und intensiv mit Deinem „Kopf arbeitest“: Wenn der Verstand das Instrument ist, das Du am meisten benutzt, dann bist Du tendenziell auch energetisch stärker im Kopf als im Rest des Körpers. Dann verändert sich auch Dein Körperschwerpunkt. Er rutscht aus dem Becken weiter Richtung Kopf.
  2. Wenn Du viel am PC arbeitest oder Dich häufig im Kunstlicht aufhältst.
  3. Wenn Du nicht gerne hier auf dieser Welt bist. Du kommst mit dem Leid der Welt nicht klar? Dein eigenes Leben ist gerade voller Not? Dann wirst Du die Tendenz haben, Dich zu dissoziieren, um nicht mehr so viel von dem Schmerz zu spüren. Dieses „Wegbeamen“ holt Dich nicht nur aus dem Fühlen, sondern auch aus dem Körper. Dadurch ergeben sich andere Schwierigkeiten.
  4. Wenn Du ein sehr spiritueller Mensch bist und häufig und lange meditierst. Erdung ist hier ein wichtiger Gegenpol. Warum, erfährst Du unter der nächsten Überschrift.
  5. Wenn Du häufig fremde Energien aufnimmst. Erdung stabilisiert Dein eigenes, natürliches Energiefeld. Du bist dadurch besser geschützt vor Energien, die Dir nicht gut tun.
  6. Wenn Du oft euphorisch bist und die Tendenz zum Überschwang hast. Auch intensive Freude holt uns aus der Erdung. Wie ein Adler sich auf der Thermik immer höher schrauben kann, so schrauben sich sehr euphorische Menschen in eine Art „glückseligen Überschwang“. Wenn die Euphorie dan nachlässt, kannst Du das wie eien Absturz empfinden.
  7. Wenn Du sehr emotional bist. Viel Fühlen und mitfühlen/ mitleiden lässt uns aus der Erdung kippen.

 Warum ist Erdung so wichtig?

  • Die Akzeptanz Deiner irdischen Inkarnation ist wichtige Voraussetzung für ein glückliches Leben.
  • Du brauchst Erdung um hohe Frequenzen halten (aushalten) zu können.
  • Damit hohe Energien durch Dich durchfließen können. Ohne Erdung staut die Energie und überfordert Deinen Körper.
  • Gute Erdung ist Voraussetzung für spirituelles Wachstums. Du kannst nur so weit wachsen, wie Du geerdet bist. Ein Baum wächst auch nur so hoch, wie sein sicherer Halt in der Erde ist. Seine Krone wird nie weiter in den Himmel hinausragen, als sein Wurzelwerk in die Erde.
  • Fremdenergien können besser abfließen und Du nimmst weniger schnell fremde Energien auf, weil Dein Energiefluss optimal gespeist wird.

 Die besten Erdungs-Methoden

  1. Nimm die Füße runter auf den Boden. Nimm Bodenkontakt auf. Vor allem wenn Dur gerne die Beine überschlägst oder im Schneidersitz auf der Couch sitzt.
  2. Laufe barfuß. Bleibe dabei achtsam. Fühle das Gras unter den Füßen.
  3. Auch wenn Du Schuhe anhast, kannst Du Dich erden: presse die Fußzehen fest in den Schuh oder ziehe Deine Fußzehen an. Wichtig ist: bleibe dabei im Spüren. Halte einen Teil Deiner Aufmerksamkeit in den Füßen und Zehen.
  4. Nutze Bäume als Vorbild für gute Erdung. Setze Dich an den Stamm eines Baumes, mitten zwischen seine Wurzeln.
  5. Rot ist die Farbe des Wurzelchakras. Diese Farbe zu visualisieren hilft beim Erden. Alternativ kannst Du auch rote Kleidung oder Accessoires tragen. Z.B. rote Socken oder Unterwäsche. Oder setze Dich immer wieder auf ein rotes Kissen.
  6. Geh in die mentale Vorstellung, dass Wurzeln aus Deinen Füßen und dem Wurzelchakra wachsen.
  7. Reise mit Deiner Vorstellung ins Herz von Mutter Erde. Es ist tief in ihrer Mitte. Bitte Mutter Erde, Dir als Person zu begegnen, indem Du folgende Worte sprichst: „Liebe Erde, wenn Du eine menschliche Gestalt wärst, wie würdest Du dann aussehen?“ So kannst Du Deinen Heimatplaneten noch einmal ganz anders kennen lernen und wirst ihn bestimmt attraktiv finden 😉.
  8. Berühre andere Menschen und umarme sie häufiger. Der Körperkontakt zu einem anderen Menschen bringt uns in den Kontakt zu uns selbst.
  9. Berühre Dich selbst, um wieder mit Deinem Körper in Kontakt zu kommen. Fasse Dich so intensiv an den Armen oder Beinen an, dass auch Deine Knochen diese Berührung fühlen. Verbinde Dich in einer Meditation mit Deinen Knochen, Sie geben Dir in diesem Leben Deine Struktur und Deinen Halt.
  10. Verbinde Dich mit der Schwerkraft unseres Planeten. Die Gravitation hält unseren Körper auf der Erde. Lass sie Dir helfen, auch seelisch und geistig bei Dir zu bleiben.
  11. Erdende Nahrung: Essen und trinken ist ein biologisches Bedürfnis und bringt uns auch zurück in unseren Körper. Im Notfall hilft „schweres Essen“ um uns „schwer“ zu machen, damit wir zurück in den Körper kommen. Auf Dauer solltest Du natürlich nährstoffhaltiges Essen zu Dir nehmen, damit Du alles für ein gesundes Leben mit der Nahrung aufnehmen kannst. Unter der Erde wachsende Gemüsesorten wie Kartoffeln, Möhren oder Pastinake helfen beim Erden.

Was ist Deine Lieblings-Übung? Vielleicht gibt es eine Erdungs-Methode, die ich hier noch nicht genannt habe. Dann freue ich mich, wenn Du sie mit mir und den anderen Hörern teilst. Schreibe mir gerne eine Nachricht an podcast@britta-trachsel.de oder kontaktiere mich auf meinen Social Media Kanälen:

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Britta Trachsel
Diplom Psychologin und Seelen-Berufungscoach

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