Episode 15 Risiken und Nebenwirkungen des spirituellen Weges und ungeahnte Möglichkeiten – Svenja Biermann im Talk – Teil 2

Gibt es tatsächlich Risiken und Nebenwirkungen, wenn ich mich für einen spirituellen Lebensweg entscheide? Mit viel Humor und Augenzwinkern tausche ich mich mit Svenja Biermann in diesem Podcast Talk zu diesem Thema aus. Folgende „Nebenwirkungen“ konnten wir identifizieren 😉:

  1. Es macht süchtig.

Wenn Du endlich die Themen löst, an denen Du Dir schon so lange die Zähne ausbeißt, kann das Suchtpotenzial haben. Du siehst Deine positive Entwicklung, spürst Deine eigene mediale Kompetenzerweiterung – da innezuhalten und sich genügend Zeit für Integration zu gönnen, ist manchmal nicht einfach. Svenja wörtlich: „Ich war süchtig nach der Arbeit mit dir. Es hat sich so viel auf einmal gelöst. Ich wollte es noch schneller.“

 

  1. Müdigkeit: Ungewohnte Energiemengen

Dein Körper muss sich an andere Energien und hohe Energie-Mengen erst einmal „gewöhnen“. Er ist der materielle Aspekt Deines Seins. Gerade er benötigt viel Unterstützung, damit er Energie-Arbeit gut verarbeiten und integrieren kann. Deine Inkarnation war eine bewusste Entscheidung für diese Erde und ein „körperliches“ Leben. Deshalb ist es so wichtig, den Körper mitzunehmen.

Du kannst es Dir wie einen Muskelkater vorstellen, wenn Du eine neue Sportart beginnst. So wie sich die Muskeln nach und nach an die Bewegung gewöhnen und entsprechend entwickeln, können wir unsere „spirituellen Muskeln“ trainieren. Dabei ist jedoch auch Kontinuität und Zeit gefragt.

Zudem ist es energetische „Schwerstarbeit“, an seinen tiefen Lebensthemen zu arbeiten ist. Es ist, als ob Du aus einer 5 Zimmer-Wohnung ausziehst. Danach bist Du in der Regel auch erst einmal „platt“, auch wenn die neue Wohnung viel schöner ist, als die alte.

 

  1. Energie-Booster

Wenn sich eine alte Blockade löst und die Energie endlich wieder frei fließen kann, dann fühlst Du dich manchmal, als ob Du Bäume ausreißen könnten. Auch hier heißt es, sich an diese neuen Energie-Mengen erst einmal zu gewöhnen und ihr eine Richtung zu geben. Es wie das Gefühl, nicht zu wissen, wohin Du mit Deiner ganzen Kraft sollst.

 

Was bei Punkt 2 und 3 besonders wichtig ist, ist gute Erdung. Damit die Energie-Mengen nicht „in dir stehen bleiben, sondern kontinuierlich fließen und damit Dich Deine spirituelle Entwicklung nicht zum Abheben bringt. Wie erdest Du Dich am besten

  • Halte Dich viel in der Natur auf. Bäume sind gut geerdete Wesen, suche ihre Nähe.
  • Nahrung – esse viel Wurzel-Gemüse, wie Karotten, Rote Beete, Kartoffeln, Pastinake etc.

 

  1. Gefahr des spirituellen Leistungsdrucks

Manchmal projizieren wir unseren Leistungsdruck, den wir in vielen Lebensbereichen haben, auch in das Spirituelle. Noch Höher, Schneller, Weiter. Wir werden ungeduldig mit uns und unsrem Entwicklungstempo. Spirituelles Wachstum ist wie das Wachstum eines Baumes. Man kann auch nicht am Baum ziehen, damit er schneller wächst. Das würde ihn entwurzeln. Man kann ihn nur gut düngen, für optimale Wachstums-Bedingungen sorgen und „ihn lieben“ 😉.

Es gibt auch ein zu viel an spiritueller Entwicklung. Wir müssen die hohen Energien erst einmal handeln, körperlich verarbeiten, und mit den ganzen Veränderungen umgehen lernen. Dass Du Dein eigenes Tempo gehst, ist entscheidend. Zu vergleichen ist hier nur schädlich.

Es ist eine Herausforderung, geduldig zu bleiben. Für Svenja war der Schlüssel zur spirituellen Entwicklung, sich die kleinen Schritte zu zugestehen. Dass sie achtsamer wurde für die Geschenke und spirituelle Berührungen des Alltags.

 

  1. Viel Durst und Hunger

Svenja weist auf eine weitere Nebenwirkung hin: Energiearbeit macht hungrig und durstig. „Also packt euch den Kühlschrank voll 😉“ und trinkt viel. Energie kann dann am besten transportiert werden. Ess „lebendige und wertvolle“ Nahrung, damit Du Dich mit guter Energie auffüllst.

 

  1. Die Beziehungen und Menschen verändern sich

Neulich erreichte mich die Frage einer Podcast-Hörerin: „Verliere ich meine Freunde, wenn ich mich spirituell öffne?“

Die neue Klarheit in Dir kann dazu führen, dass Du Dich mit manchen Menschen nicht mehr umgeben willst, weil Du spürst, dass sie Dir nicht guttun. Dir wird klar, mit welchen Menschen Du Dich wirklich wohl fühlst. Da dürfen wir ehrlich zu uns selbst sein, auf unsere Intuition hören und nicht nährende Beziehungen loslassen.

Durch die veränderte Schwingung die Du hast, kommen jedoch neue Menschen in Dein Leben. Es kreuzen sich Deine Wege mit den „richtigen Menschen“. Das Leben sorgt für uns – auch in anderen Aspekten – wenn wir uns auf diesen Weg begeben. Mit sich selbst verbunden zu sein bedeutet, in Leichtigkeit Dinge in das Leben zu ziehen, die uns wirklich guttun.

 

  1. Veränderungen können Angst machen

Veränderungen machen uns Menschen in der Regel erst einmal Angst. Der Status Quo ist das Vertraute, das Beherrschbare, das was wir kennen. Insofern können Veränderungen, die durch ein spirituelles Leben auftreten, auch erst einmal Angst machen. Deshalb ist der Weg der kleinen Schritte so wichtig.

 

  1. Mediale Sinne entwickeln sich

Das ist eine tolle „Nebenwirkung“, die aber auch erst einmal Befürchtungen wecken kann. Was geht Dir dazu durch den Kopf? „Die halten mich alle für bekloppt, wenn ich das jemanden erzähle?“ „Das wird mir keiner glauben, weil ich es nicht beweisen kann?“ Für mich gab es in den letzten Jahren kein größeres Geschenk, als die Entwicklung meiner medialen Sinne. Wenn ich Menschen davon erzähle fragen sie mich oft, ob ich ihre Aura sehen kann. Wenn ich ihnen ihre Aura beschreibe, dann leuchten ihre Augen, die fühlen sich gesehen und verstanden und verstehen sich selbst besser. Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht, so offen mit meiner Medialität umzugehen.

Und tatsächlich ist das eine sehr wichtige Kompetenz. Denn Du hast ganz andere Informationen zur Verfügung, kannst damit bessere Entscheidungen treffen. Dir Dein eigenes Bild machen. Die Angstmache aus den Medien erreicht Dich nicht mehr so intensiv. Ich begleite dich gerne auf dem Weg, Deine Hellsinne zu entwickeln.

 

Entscheidet selbst, ob diese Punkte wirklich Risiken sind 😉.

Svenja spricht ebenso darüber, was sich bei ihr alles positiv verändert hat, seit sie sich für ein spirituelles Leben entschieden hat: „Meine Dankbarkeit ist gewachsen für das, was ich jetzt schon habe. Ich bin JETZT gesund. Mir geht es JETZT schon gut. Ich konnte aussteigen aus der Zukunfts-Sehnsucht und kann nun mein Leben ganz anders genießen. Ich bin in einer tieferen Gelassenheit. Ich laufe nicht mehr dem Ziel hinterher, möglichst schnell und viel Geld zu verdienen. Die Aspekte meiner Seelenberufung sind wichtiger geworden. Das Kämpfen hat aufgehört. Ich bringe nicht mehr mit Hochdruck jede neue Idee in die Welt, sondern die, die mit meinem Seelenplan übereinstimmen und die mich wirklich glücklich machen. So ziehe ich nur Herzes- Kunden an, die 100% zu mir passen, die ich optimal unterstützen kann und mit denen die Zusammenarbeit große Freude macht.“

Wer mehr über Svenja wissen möchte: Hier geht es zu ihrer Homepage.

Svenja Biermann

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Britta Trachsel
Diplom Psychologin und Seelen-Berufungscoach

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